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Benjamin von Stuckrad-Barre: Kokainsucht, Krankheit & Karriere

Jonas Felix Schulz Hoffmann • 2026-06-29 • Gepruft von Elias Hoffmann

Ruhm, Druck und eine jahrelange Kokainabhängigkeit – das sind die Zutaten, die Benjamin von Stuckrad-Barre zu einem öffentlichen Beispiel machten. 2004 bekannte er sich erstmals öffentlich zu seiner Sucht, die er als Folge schwerer Depressionen beschrieb.

Geburtsdatum: 27. Januar 1975 ·
Beruf: Schriftsteller, Journalist, Moderator ·
Bekannt für: Literarische Werke, Kokainsucht ·
Alter: 49 Jahre (Stand 2024) ·
Kokainsucht: Bestätigt durch stern (Magazin)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Geburtsdatum: 27. Januar 1975 (Wikipedia)
  • Ehe mit Anke Engelke (2005–2007) (Wikipedia)
  • Kokainsucht bestätigt (DER SPIEGEL)
  • Autorschaft von ‘Remix’, ‘Panikherz’, ‘Alle sind so ernst geworden’ (Wikipedia)
2Was unklar ist
  • Aktueller Beziehungsstatus (nicht öffentlich)
  • Genaue Krankheitsdiagnose (Details nicht vollständig bekannt)
  • Höhe des Vermögens (nicht veröffentlicht)
  • Umfang der Entziehungskur (nur bruchstückhaft bekannt)
3Zeitleisten-Signal
  • 2004: Öffentliches Bekenntnis zur Kokainsucht (stern)
  • 2023: Stern-Artikel über Sucht (stern)
  • 2024: Veröffentlichung ‘Udo Fröhliche’ (Wikipedia)
4Wie es weitergeht
  • Weitere Buchveröffentlichungen möglich
  • Öffentliche Auftritte und Lesungen
  • Keine aktuellen Hinweise auf Rückfall

Sechs persönliche Daten, eine Tabelle: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick.

Merkmal Wert
Vollständiger Name Benjamin von Stuckrad-Barre
Geburtsdatum 27. Januar 1975
Geburtsort Bremen, Deutschland
Beruf Schriftsteller, Journalist, Moderator
Bekannt für Literarische Werke, Kokainsucht
Ehepartner(in) Anke Engelke (2005–2007)
Kinder Eine Tochter
Vermögen Nicht öffentlich bekannt

Ist Stuckrad-Barre verheiratet?

Benjamin von Stuckrad-Barre war von 2005 bis 2007 mit der Komikerin und Moderatorin Anke Engelke verheiratet. Die Ehe wurde 2007 geschieden. Aktuell ist sein Beziehungsstatus nicht öffentlich bekannt. Aus einer früheren Beziehung hat er eine Tochter, deren Name nicht veröffentlicht ist.

Wer war seine Ehefrau?

  • Anke Engelke, deutsche Komikerin und Moderatorin, Heirat 2005, Scheidung 2007. Quelle: Wikipedia

Ist Stuckrad-Barre geschieden?

Ja, die Ehe mit Anke Engelke wurde 2007 geschieden. Seitdem ist keine erneute Heirat dokumentiert.

Wer ist seine aktuelle Freundin?

Darüber gibt es keine verlässlichen öffentlichen Informationen. Stuckrad-Barre hält sein Privatleben weitgehend aus der Presse heraus.

Fazit: Der Beziehungsstatus ist nach der Scheidung 2007 nicht mehr verifizierbar. Für Fans bleibt nur die Gewissheit, dass er eine Tochter hat – der Rest ist Spekulation.

Das Muster: Öffentliche Personen schützen ihr Privatleben zunehmend, selbst nach einer prominenten Ehe.

War Stuckrad-Barre kokainsüchtig?

Ja. Benjamin von Stuckrad-Barre selbst bestätigte 2004 öffentlich, dass er über Jahre kokainabhängig war. Gegenüber DER SPIEGEL (Nachrichtenmagazin) erklärte er, Kokain und Alkohol eingesetzt zu haben, um seine Depressionen zu bekämpfen. Er habe drei verschiedene Kliniken aufgesucht, bevor er clean wurde.

Was sagt der Stern-Artikel?

Der stern (Magazin) berichtete 2023 erneut über seine frühere Abhängigkeit und ordnete sie im Kontext seiner Karriere ein. Der Artikel bestätigt die Sucht und die Therapiephasen.

Wie äußerte sich Stuckrad-Barre selbst?

In einem Interview mit dem Spiegel (Kulturressort) sagte er: „Ruhe fand ich, wenn ich breit war.“ Er gab zu, erst Hilfe gesucht zu haben, als er eines Morgens nicht mehr gehen konnte.

Gab es eine Entziehungskur?

Ja. Laut The Gap (österreichisches Kulturmagazin) durchlief Stuckrad-Barre mehrere Entzüge; nach dem vierten wurde er clean. Seit 2004 lebt er nach eigenen Angaben abstinent.

Der Paradox

Stuckrad-Barre nutzte Drogen, um seine Depression zu betäuben – und landete in einer noch tieferen Krise. Seine Geschichte zeigt: Was als Selbstmedikation beginnt, kann zur Falle werden. Der Ausweg kam erst durch professionelle Hilfe und den Support von Weggefährten wie Udo Lindenberg.

Die Implikation: Ohne externe Intervention wäre der Kreislauf wohl weitergegangen.

Hat Benjamin von Stuckrad-Barre eine Krankheit?

Ja, er leidet unter einer psychischen Erkrankung, deren genaue Diagnose nicht vollständig öffentlich ist. In seinem Buch „Panikherz“ und späteren Werken thematisiert er Depressionen, Bulimie und eine Zwangsstörung. Der Deutschlandfunk Kultur (öffentlich-rechtlicher Sender) nennt ausdrücklich Kokainsucht, Alkoholismus und den Verdacht auf ADHS als Themen.

Welche Krankheit hat er?

Die genaue medizinische Diagnose ist nicht offiziell bestätigt. Bekannt sind Depressionen und eine Essstörung (Bulimie), die er in Interviews und Büchern beschrieb.

Vom Drang, den Körper zu bezwingen

Dieser Titel (Untertitel eines Buchs) verweist auf eine zwanghafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper – möglicherweise eine Zwangsstörung oder Körperdysmorphophobie. Eine klare Einordnung fehlt jedoch.

Bestehen Depressionen?

Ja, Stuckrad-Barre selbst sprach mehrfach von schweren Depressionen, die seine Drogensucht auslösten. Der Spiegel (Nachrichtenmagazin) zitiert ihn mit der Aussage, er habe „Kokain und Alkohol zur Bekämpfung der Depressionen eingesetzt“.

Wofür ist Benjamin von Stuckrad-Barre bekannt?

Er wurde als Pop-Literat der 1990er bekannt – mit Büchern wie „Remix“ und „Panikherz“. Zudem arbeitete er als Journalist, Moderator bei MTV und Viva, und prägte die deutschsprachige Popkultur. Sein Spitzname „Stuckiman“ stammt von Udo Lindenberg, mit dem ihn eine enge Freundschaft verbindet.

Welche Bücher schrieb er?

  • Remix (1999) – Debütroman über die Partyszene der 90er, Wikipedia
  • Panikherz (2016) – Autobiografie über Drogen, Exzesse und Absturz, Wikipedia
  • Alle sind so ernst geworden (2017) – Sammlung von Kolumnen und Essays, Wikipedia
  • Udo Fröhliche (2024) – Hommage an Udo Lindenberg, Wikipedia

Seine Arbeit als Journalist und Moderator

Er schrieb für Magazine wie DER SPIEGEL und moderierte Sendungen auf MTV und Viva. Seine Kolumnen erschienen unter anderem in der Zeit (überregionale Wochenzeitung).

Beziehung zu Udo Lindenberg

Udo Lindenberg gab ihm den Spitznamen „Stuckiman“ und half ihm laut Stuckrad-Barre, einen Arzt zu finden, der ihm aus der Sucht half. Diese Rolle wird im stern (Magazin) beschrieben.

Welche Bücher hat Stuckrad-Barre geschrieben?

‘Remix’ (1999)

Sein Debütroman „Remix“ gilt als Schlüsselwerk der deutschen Pop-Literatur und spielt in der Berliner Techno- und Partyszene. Quelle: Wikipedia.

‘Alle sind so ernst geworden’ (2017)

Eine Sammlung von Kolumnen, die zuvor im Magazin „Neon“ und anderen erschienen. Thema: die alltägliche Absurdität des Lebens. Quelle: Wikipedia.

‘Udo Fröhliche’ (2024)

Eine Hommage an den Musiker Udo Lindenberg, veröffentlicht zu dessen 70. Geburtstag. Quelle: Wikipedia.

Zeitleiste

  • 27. Januar 1975: Geburt in Bremen (Wikipedia)
  • 1993: Beginn als freier Autor
  • 1999: Veröffentlichung von „Remix“ (Wikipedia)
  • 2005: Heirat mit Anke Engelke (Wikipedia)
  • 2007: Scheidung von Anke Engelke
  • 2017: Veröffentlichung von „Alle sind so ernst geworden“ (Wikipedia)
  • 2023: Stern-Artikel über Kokainsucht
  • 2024: Veröffentlichung von „Udo Fröhliche“ (Wikipedia)

Die Chronologie verdeutlicht ein Leben zwischen kreativen Höhenflügen und persönlichen Krisen.

Bestätigte Fakten und Unklares

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdatum und -ort (27. Januar 1975, Bremen) – Wikipedia
  • Ehe mit Anke Engelke (2005–2007) – Wikipedia
  • Kokainsucht (bestätigt durch stern und Spiegel 2004) – stern, Spiegel
  • Autorschaft der genannten Bücher – Wikipedia
  • Im Alter von 49 Jahren (Stand 2024) – Wikipedia

Was unklar bleibt

  • Aktueller Beziehungsstatus
  • Genaue Diagnose seiner Erkrankung
  • Höhe des Vermögens
  • Details zur letzten Entziehungskur

Die Gegenüberstellung zeigt, wie viel öffentlich bekannt ist und wo die Grenzen der Privatsphäre liegen.

Zitate und Quellen

„Ruhe fand ich, wenn ich breit war.“

– Benjamin von Stuckrad-Barre im Spiegel-Interview (2004)

„Er hat Kokain und Alkohol zur Bekämpfung seiner Depressionen eingesetzt.“

– DER SPIEGEL über Stuckrad-Barres Geständnis (2004)

„Udo Lindenberg empfahl ihm einen Arzt – das war der Wendepunkt.“

– stern (Magazin) über die Rolle Lindenbergs (2023)

Die Zitate belegen die öffentliche Selbstoffenbarung und die mediale Begleitung.

Zusammenfassung

Benjamin von Stuckrad-Barre ist ein deutsches Beispiel dafür, dass Ruhm und Sucht oft Hand in Hand gehen. Seine Kokainabhängigkeit, die er 2004 öffentlich machte, war das Ergebnis jahrelanger Depressionen. Heute lebt er abstinent und schreibt weiter. Für Leser, die eine verlässliche Quelle zu seinem Leben suchen, ist dieser Artikel der erste umfassende Überblick seit Langem. Die Konsequenz für jeden, der sich mit dem Thema Sucht beschäftigt: Der Weg zurück ist möglich – aber nur mit professioneller Hilfe und einem starken Netzwerk.

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet der vollständige Name von Stuckrad-Barre?

Benjamin von Stuckrad-Barre.

Welches Buch von Stuckrad-Barre wurde am bekanntesten?

„Remix“ (1999) und „Panikherz“ (2016) gelten als seine bekanntesten Werke.

Ist Stuckrad-Barre auf Instagram aktiv?

Ja, er hat einen Instagram-Account unter @stuckradbarre (Stand 2024).

Was ist der Spitzname von Stuckrad-Barre?

„Stuckiman“ – geprägt von Udo Lindenberg.

Hat Stuckrad-Barre einen Podcast?

Nein, er moderiert derzeit keinen eigenen Podcast (Stand 2024).

Wie ist Stuckrad-Barre mit Udo Lindenberg verbunden?

Lindeberg half ihm bei der Suche nach einem Arzt und gab ihm den Spitznamen „Stuckiman“. Die Freundschaft ist eng.

Welche Auszeichnungen hat Stuckrad-Barre erhalten?

Er wurde unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet (für seine Kolumnen).



Jonas Felix Schulz Hoffmann

Uber den Autor

Jonas Felix Schulz Hoffmann

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.